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Life update Lifeandcolours - Alt geworden und Gefühl von Hilfslosigkeit - That thing thats called life

Alt geworden und Gefühl von Hilfslosigkeit – That thing that’s called life #6

Das Leben ist das, was passiert, während du etwas anderes planst und dann siehst du zurück und siehst wie viel Zeit vergangen ist während du irgendetwas gemacht hast. Irgendetwas gemacht triffts wohl sehr gut, denn vor allem in den letzten zwei Monaten, wo keine Blogposts kamen, aber auch schon davor, hatte ich das Gefühl, mein Leben wird von jemand anderem gelebt, beziehungsweise hat die Zügel in der Hand und ich war nur der Mitfahrer der sich denkt „ah, das ist wohl die nächste Station“ während mir der Fahrer sagt „ja, das machen wir jetzt!“.

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Berieseln lassen – Musik und Netflix

Ja und wenn man die Zügel des Lebens nicht mehr selbst in der Hand hat, von einer stressigen Situation in die nächste hineinschlittert und sich ein Gefühl der Hilfslosigkeit breit macht, versucht man, sein Leben kurz auf Pause zu schalten, um kurz durchzuatmen. Oder, wie es in meinem Fall aussieht, sich einfach berieseln lassen, Netflix “durchzusuchteln” und Musik hören. Zum Musik hören kommt noch ein eigener Beitrag, doch seitdem ich den Beitrag über mein Verhältnis beziehungsweise mein nicht vorhandenes Verhältnis zur Musik geschrieben habe, hat sich doch einiges geändert. Ja, wir, die Musik und ich, führen jetzt eine kleine Beziehung, die mir immer mehr und mehr hilft, im Alltag abzuschalten. Jetzt muss ich nur noch lernen, früh genug wieder auf Play zu drücken, damit ich nicht in letzter Minute mit viel zu wenig Schlaf plötzlich einen Berg an Arbeit habe – und ja, auch mit 26 bin ich eher letzteres.

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Ich bin alt

Und während das Leben weiter so passiert und ich mir oft über andere denke „wow, schon 25, ist ja voll alt“ erinnere ich mich, dass ich selbst im April 26 geworden bin und fasse es gar nicht, wie alt ich schon bin, denn fühlen (und benehmen hahah) tu ich mich noch wie 22. Und ich kenne die üblichen Sprüche mit „man ist nur so alt wie man sich fühlt“ oder „ich fühle mich noch so jung“ und „mit 30 fängt erst das Leben richtig an“ – ja ich fühle mich auch jung, manchmal. Doch dann sehe ich diese Zahl 26 und denke mir nein, das ist irgendwie schon richtig alt. Mein 10 Jahre jüngeres ich dachte mit 26 bist du schon verheiratet, hast Kinder, ein Haus und viel Geld (ja ich muss gerade auch lachen, während ich das schreibe), aber mein 16-jähriges Ich hätte vermutlich geweint, wenn sie gewusst hätte, dass das Leben mit 26 ganz anders aussieht.

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Gefühl der Hilflosigkeit

Ich weiß, ich wirke gerade als würde ich nur jammern, aber mit der Person der #positivevibesonly konnte ich mich noch nie sehr gut identifizieren und meiner Meinung nach ist der Quote nur ein Wunschdenken, den ich zwar gerne als Lebensmotto sehen würde – das bin ich aber nun mal nicht. Und weil ich eigentlich in drei Tagen mein Exposé zu meiner Bachelorarbeit abgeben müsste und seit mittlerweile 4 Tagen mit meinen aufgestapelten Büchern vor dem Laptop sitze und den Anfang vor lauter Denken nicht finden kann, habe ich beschlossen, ich schreib mal alles nieder, was in meinem Kopf herumschwirrt – mit der Hoffnung, ich kann dann ohne Stress und in letzter Minute meine Arbeit abgeben. Würde ich einen Hashtag erfinden, würde der eher lauten #rastezuerstmalausdennallesistscheißeunddannsehenwirmalweiter – jep, schwarzmalen kann ich 😉 Zurück zum Thema (Side Note: dieser Text ist ein einziges großes Selbstgespräch von mir) nämlich dem großen Gefühl der Hilflosigkeit – und wie schon festgestellt, als Schwarzmalern ist man immer zuerst Hilflos und vor einem Riesenproblem, doch so langsam ist das Problem so groß vor Augen, dass ich nicht mehr den kleinen Tunnel hinausfinde, so wie es bis jetzt immer der Fall war. Die Aufgaben wachsen einem über den Kopf und man wünscht sich einfach etwas Hilfe – und ja, es sind nur Kleinigkeiten, aber auch diese können auf Dauer irgendwann zu einer Riesenlast heranwachsen. Ach ein Hundeleben, wie oft denke ich mir, dass ich gerne einfach nur Jamies kleine Schwester wäre. Einmal heimkommen und die Wohnung sieht nicht wie verwüstet aus, einmal in der Früh aufstehen und es liegen nicht unzählige von Sachen herum – auch das klingt wieder etwas kleinkariert doch in meinem Kopf ist diese Situation einfach schon so untragbar geworden. Aber ich werde mir kaum erwarten können, dass ich heimkomme und der Hund mal den Abwasch übernommen hat oder die gewaschene Wäsche aufhängt.

Alt geworden und Gefühl von Hilfslosigkeit - That thing thats called life

 

Me Time

Eigentlich finde ich sehr schnell Zeit für mich, weil ich auch sehr begeisterungsfähig bin. Das heißt, selbst Putzen sehe ich als me time, wenn ich es in Ruhe ohne Zeitdruck machen kann. Dinge zu fotografieren, mich zu schminken, Sport, für den Blog zu Schreiben, eben all die Dinge, die mir Spaß machen und bei denen ich mich entspannen kann. Wenn man so wie ich „sich schminken“ als Hobby bezeichnet, dann merkt, man schminkt sich nur mehr höchstens einmal pro Woche mit allem Drum und Dran (und das noch dazu sehr gehetzt) und ich sehe, dass ich keine Zeit mehr für meine Hobbys habe, ja dann wird man zu der, die ein Glas lieber halb leer als halb voll sieht. Denn ich vermisse meine Hobbys richtig. Genauso wie ich es vermisse, für den Blog regelmäßig zu schreiben. Seit dem Winter sind einfach noch so viele Beiträge liegen geblieben, unzählige Bilder, Shoots und Outfits. Jetzt könnte mir wer vorhalten, dass man alles selbst in der Hand hat, bzw. die Zeit müsste man sich ja nur nehmen, derjenige darf dann auch meinem Arbeitgeber oder meinem Professor erklären dass ich mir für Dinge Zeit genommen habe, die mir Spaß machen.

Alt geworden und Gefühl von Hilfslosigkeit - That thing thats called life

Sport

Mein einziger Ausgleich und das Einzige, für was ich mir wirklich zurzeit Zeit nehme, ist Sport. Und auch das nur, weil ich mich schon vor zwei Monaten beim Frauenlauf angemeldet habe. Nun will ich es also auch ins Ziel schaffen – doch ich bin ehrlich, der Weg ist nicht einfach und oft habe ich Angst, es vielleicht doch nicht zu schaffen, bzw. nicht das zu schaffen, was ich mir vorgenommen habe. Wisst ihr, wie schwer es ist, wenn einen der Schweinehund packt und man sich tagtäglich selbst motivieren muss? Auch da würde ich mir manchmal eine helfende Hand wünschen, die mich von der Couch hoch hievt und mich daran erinnert, welches Ziel ich habe und mir sagt, dass ich es doch schaffen würde, denn wie wir schon gelernt haben – das positiv Denken fällt mir nicht sehr leicht. Weshalb ich mich meistens selbst belügen muss mit „komm, durchbeißen in 45 Minuten kannst wieder auf der Couch liegen“. Bei mir sieht ein Motivationsspruch eher so aus: „mah, ich will nicht, ich kann nicht, es regnet vielleicht noch.“ Und wenn ich es dann doch geschafft habe, meine Laufschuhe anzuziehen, denke ich mir nach jedem gelaufenen Kilometer „ich sterbe gleich“. Wenn du mich aber fragen würdest, dann würde ich dir sagen, dass ich es liebe zu laufen und generell mag ich Sport immer mehr – doch sich selbst zu motivieren und zuzusprechen ist eine Gabe, die ich leider nicht habe. Auch da würde ich mir wünschen, dass ich wen hätte, der mich antreibt, weil ich weiß, dass ich dann viel mehr aus mir herausholen könnte, vor allem wenn du wen hast mit dem du deine überwundenen Hürden feiern kannst. Jamie ist übrigens ein guter Tempomacher – aber nur für die ersten ein und halb Kilometer. Ja, auch ihn habe ich ab und an als Motivation mitgenommen. Doch während er die ersten zwei Kilometer am sprinten ist, muss ich ihn danach motivieren, dass er sich überhaupt noch vom Fleck bewegt.

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That thing that’s called Life

Ja das war mal das etwas andere Life update, aka auskotzen auf höchsten Niveau – aber mehr gibt es zurzeit auch nicht. Ich schreibe meine Bachelorarbeit und dieses Semester will ich es wirklich durchziehen, nicht so wie letztes Semester, wo ich kurzerhand beschlossen habe, ich besuche die Lehreinheiten nicht mehr, weil es mir auch da einfach zu viel geworden ist. Ich bin beim Frauenlauf angemeldet, was für mich ein großer Schritt ist, denn ich habe noch nie bei einem „Wettkampf“ mitgemacht. Außerdem hatte ich Geburtstag, den ich nicht feiernd, denn dafür bin ich schon viel zu alt, wie ich eine Woche darauf bei einer Party festgestellt hatte, sondern mit der Wohl schönsten Balkonaussicht in Brünn, verbracht habe. Auch da erinnere ich mich an die Zeiten, wo ich bis um 6 Uhr früh feiern war, eine Stunde Schlaf hatte und am nächsten Tag als Hochzeitsgast eingeladen war. Jetzt brauche ich eher 48 Stunden Schlaf und Regenerationszeit nachdem ich etwas zu tief ins Glas geschaut habe. Und schon habe ich es geschafft, 1400 Wörter zu tippen – wäre das mein Exposé, hätte ich schon die Hälfte hinter mir! Aber während die ganze Blogosphäre mit der scheinbaren Oberflächlichkeit vollkommen berechtigt ist, ist es auch berechtigt, im Frust mal Dampf abzulassen. Ich weiß, dass bloggen nicht nur oberflächlich ist, auch wenn viele in der Gesellschaft diesen Berufszweig nur belächeln und auf der anderen Seite viele versuchen ihren Berufszweig zu verteidigen, denn es geht nicht immer nur ums schön sein und nette Bildchen knipsen, doch andererseits ist es auch genau das „Schöne“ was mir manchmal an der ganzen Szene gefällt. Denn das Leben ist oft schwer genug, in den Nahrichten hört man täglich nur Bad News und genauso wie manche sich in ein Buch vertiefen und ihrer Fantasie dort freien Lauf lassen können, oder sich ins Kino setzen, genauso finde ich es schön, in der Welt von Instagram & co. zu versinken, wo einfach nur die schöne Dinge des Lebens Platz haben.

About that thing that’s called life #5

Gerade sitze ich im Flugzeug am weg von Bratislava nach Berlin, habe am Abend noch eine Uniabgabe die natürlich noch nicht fertig ist und da ich dafür aber Internet brauche nütze ich die Zeit und schreibe einen Blogpost.About that thing that’s called life

About that thing that’s called life..

Berlin

Reise mit dem Flugzeug nach Berlin, Deutschland

Zuerst einmal was mache ich in Berlin? Eine liebe Freundin ist für ein halbes Jahr dort, und weil ich Berlin liebe und wie bereits berichtet schon zwei Mal in dieser tollen Stadt war hat es nicht lange gedauert bis ich wusste – die Chance musst du nutzen! Ich bin fast 6 Tage dort, somit ist das meine längste Reise bis her in der Deutsche Bundeshauptstadt. Diesesmal will ich abseits des Touri-lebens etwas mehr von Berlin sehen. Einpaar Second Hand läden abklappern und natürlich den neuen Sephora im Galleria Kaufhof unsicher machen. Außerdem war ich seit dem Jamie bei uns eingezogen ist noch nie so lange ohne ihn, ich bin jetzt schon gespannt wie ich das aushalte, denn beim letzten Wochenend-trip im Sommer sprich gerade mal drei Tage habe ich nicht nur eine Träne vergossen.

Hektik pur

Studentenleben_ Hektik pur - Aufgaben, Abgaben, Lernen, Prüfungen und Bacc-Arbeit

Eigentlich kann ich es selbst kaum fassen das ich gerade wegfliege – das Fernweh war zwar schon sehr groß, doch Zuhause stapelt sich die Arbeit. Wie bereits erwähnt habe ich heute Abend noch eine Abgabe – drückt mir die Daumen das sich noch alles ausgeht! Bis in genau einer Woche müssen die ersten fünf Seiten meiner Bacc-Arbeit fertig sein und bevor ich in Weihnachtsstimmung komme (was ich eigentlich schon längst bin) muss ich noch Ende des Monats eine weitere Aufgabe abgeben. Von den vielen Büchern die ich noch lesen muss (eines durfte/musste mich sogar auf meine Berlin Reise begleiten) brauch ich gar nicht anfangen.

Weihnachten

Gewinnspiele auf lifeandcolours.com und Instagram

Und ja wenn wir schon von stress reden, dann erzähle ich euch gleichzeitig von meinen Weihnachtsplänen! Schlimm das Stress und Weihnachten immer im selben Atemzug anfallen. Doch ich muss sagen was Weihnachten angeht bin ich gar nicht so eine Stresspustel. Geschenke habe ich immer schon Wochen vorher fertig – weil mir das einfach riesigen Spaß macht. Was mir einfach leider immer Stress bereitet ist die Uni, denn die weiß scheinbar nicht was die Adventzeit ist und meint immer Unmengen an Abgaben und Aufgaben verlangen zu müssen. Schon in der Schulzeit vielen die Schularbeiten immer auf den 23. Dezember. So dass es einfach schwer ist diese Vorweihnachtszeit zu genießen – denn wenn wir uns ehrlich sind ist das doch das schönste an Weihnachten! Sich Geschenke überlegen, Kerzen anzünden, Weihnachtslieder vorbereiten und die Christkindlmärkte besuchen. Ganz nach dem Motto Vorfreude ist die schönste Freude!

Adventsonntage und Gewinnspiele

Und wenn wir schon beim Beschenken sind – euch erwarten wieder wie im letzten Jahr tolle Gewinnspiele. Während alle am Sonntag ein Kerzerl nach dem Anderen anzünden habe ich als Einstimmung für Weihnachten viele schöne Überraschungen für euch also bleibt gespannt und folgt mir unbedingt auf Instagram wenn ihr die Gewinnspiele nicht verpassen wollt!

Content

Leben und Lebensrhythmus finden: Planung, Content und Bloggerleben

Da wir schon von nichts verpassen, Planung und viel Stress gesprochen hatten. Ich habe so viele Ideen, so viel was schon vorproduziert ist und nur drauf wartet als Blogpost online zu gehen doch leider muss ich die Priorität auf meinen Bachelor legen. Ich versuche so gut es geht am  Mittwoch, Freitag und Sonntag für neuen Content zu sorgen – doch bei meinem derzeitigen Stundenplan lässt sich nicht so leicht einteilen – doch ich gebe mein bestes endlich wieder in eine Routine zu finden.