Kalender: Planung ist das halbe Leben

Wer zählt noch zu den Leuten, die ihr Leben nicht in den Griff bekommen, wenn sie nicht jede Kleinigkeit auf eine To-Do-Liste schreiben? Ich gehöre definitiv dazu und brauche alles auf Papier geschrieben! Ich habe einen Kalender zum Angreifen, mit einem Handykalender komme ich nämlich überhaupt nicht klar. Außerdem habe ich total viele Notizzettel und mache mir To-Do-Listen für den Tag, für die Woche und den jeweiligen Monat.

In diesem Beitrag möchte ich euch meinen Kalender vorstellen, ein paar Tipps für mehr Übersicht geben und Tricks wie Organisation mehr Spaß machen kann. Ich selber liebe Organisationsvideos, habe mir das für mich passende herausgesucht und mein eigenes System gefunden. Am liebsten schaue ich mir Organisationstipps von Ella TheBee auf YouTube an.

Heuer habe ich mal einen komplett neuen Kalender ausprobiert, den ich über Amazon (ca.16 €) bestellt habe. Ich wollte einen Kalender, der nicht nur innen – für meinen Geschmack – gut strukturiert, sondern auch außen bunt und fröhlich ist und dadurch mehr Motivation zaubert.

Der Kalender ist auf Englisch, was ich nicht schlimm finde, doch werden deswegen auch nur die Feiertage Großbritanniens angeführt. Im Kalender kann man auf den ersten Seiten ein paar persönliche Details, wie Adresse, Telefonnummer etc. anführen, was ich aber nicht so gern mache. Ich schreibe nur meinen Namen und meine E-Mail Adresse auf, damit der Kalender, im Falle, dass er verloren gehen sollte, zu mir zurück findet. Meine Adresse schreibe ich nicht auf, da ich nicht will, dass Fremde wissen, wo ich wohne. Weiters hat der Kalender eine Jahresübersicht für 2016 und 2017 sowie für jeden Monat eine eigene Seite als Monatsübersicht. An einem Kalender ist mir wichtig, dass die Tage untereinander auf einer Seite stehen und ich zwei Seiten für eine Woche zur Verfügung habe. So habe ich genügend Platz für Termine und zusätzliche Informationen, sowie To-Dos für den jeweiligen Tag, oder andere wichtige Dinge, die ich nicht vergessen will. Zusätzlich hat dieser Kalender auf jeder Seite noch eine Spalte mit „Reminders“, wo ich zum Beispiel eine Wochen-To-Do- oder eine Einkaufsliste aufschreiben kann – einfach Dinge, die ich nicht auf einen bestimmten Tag fixieren will. Was mir aber fehlt, sind linierte Seiten, da ich sonst viel zu groß, schief und sehr unregelmäßig schreibe. Außerdem bietet der Kalender eine Lasche für drei Monate, wo man nochmals auf der einen Seite Notizen schreiben und auf der Anderen Zettel hinein geben kann. Am Ende des Kalenders gibt es linierte Seiten für Notizen, die ich zum Beispiel gerne verwende, um mir meine Bücherliste für das Jahr oder Geschenks-Ideen aufzuschreiben. Die letzten drei Seiten, die Platz für Kontakte bieten, werde ich vermutlich auch für Notizen verwenden, da meine Kontakte im Handy stehen und ich für Adressen ein eigenes Adressbuch habe. Ganz hinten im Cover gibt es einen Schlitz, in dem man seine Haftnotizen hineinstecken kann. Meine supersüßen Notizzettel von Primark passen aber leider nicht hinein. Der Kalender hat ein Lesezeichen, eine Schlaufe für einen Stift und einen Gummizug, um den Kalender geschlossen zu halten. Alle drei Dinge sind für mich bei einem Kalender essenziell.

Im Jahr 2015 hatte ich einen Kalender der Marke Leuchtturm in Braun, ähnlich strukturiert wie mein jetziger Kalender – pro Woche eine Seite und eine Seite Platz für Notizen, liniert, hinten genügend freie Seiten zum Schreiben und eine Tasche für lose Blätter.

Auch im Jahr 2014 hatte ich von der Strukturierung her einen ähnlichen Kalender aber von der Marke Moleskin. Beide hatten ein Lesezeichen und ein Gummiband, eine Schlaufe für den Stift kann man sich um ca. 4€ dazukaufen und ankleben.

Aber jetzt zu meiner Kalenderplanung: zum Schreiben benutze ich meistens einen Bleistift für die schnellen Dinge, die noch nicht so fix sind. Anstatt Kugelschreiber benutze ich am liebsten Fineliner, da diese viele unterschiedliche Farben haben, und Frixion-Stifte, da man diese wieder ausradieren kann, wenn sich im Kalender mal etwas ändert.

Meine Farben sind: Rosa für Geburtstage und Feiern, Orange für Ferien bzw. Urlaub, Lila für meine Arbeit, Grün ist alles rund um Uni und Blau der ganze Rest, wie Notizen, Treffen, etc. Mit Bleistift schreibe ich mir gerne auf wann ich mit etwas beginnen soll, z. B. an welchem Tag ich was lerne und wann ich damit beginne. Gerade wenn etwas über eine längere Zeit hinweg dauert, wie eine Onlineprüfung, kann ich mithilfe eines grünen Pfeiles genau sehen, um welchen Zeitraum es sich handelt.

So sehe ich auch z. B. auf einem Blick, an welchen Tagen ich arbeite, weil ich nur schauen muss was lila geschrieben ist. Dieses System habe ich nun seit über einem Jahr und komme damit super zurecht.

Weitere Utensilien, die für mich unentbehrlich sind, sind Büroklammern – davon habe ich immer zwei Stück im Kalender geklammert – und Haftnotizen. Die Büroklammern benutze ich, um lose Zettel zu befestigen oder um etwas sehr wichtiges zu markieren – so sehe ich selbst beim geschlossenen Buch, wo ich aufschlagen muss. Haftnotizen benutze ich gerne für Einkaufslisten, Ideen, oder Dinge die ich vorhabe, ich kann sie dann notfalls von der einen Woche in die nächste umkleben.

Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie ich mit dem neuen Kalender zurechtkomme und ob er qualitativ auch so gut ist, wie die allseits bekannten Moleskine/Leuchtturm-Kalender, oder ob ich nächstes Jahr wieder umsteige 😉

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