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Freezing, no freezing – teddycoat love

Kaum zu glauben wie es innerhalb von ein und halb Wochen einen Temperaturunterschied von knapp 30 Grad geben kann. Mittlerweile sind die ersten Frühlingstage angebrochen, vor zwei Wochen sind die Temperaturen bis auf -18 Grad gesunken. Wohl eines der kältesten Winter die Österreich in den letzten Jahrzehnten erlebt hat. Im Normalfall hätte ich bei dieser kälte schon lange gestreikt – da uns aber der offen vergessene Gefrierschrank uns untypisch viel Schnee beschert hatte und ich außerdem im weiß gewordenen Herzens Österreichs Skifahren war, habe ich Sommerkind den Winter ein wenig lieben gelernt.

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Outfit: Freezing, no freezing – teddycoat love

Den wunderschönen und warmen Top Shop Teddycoat habe ich beim Instasale von whoismocca.com ergattert, Und nicht nur ich liebe ihn, Jamie würde das den kuscheligen Teddy am liebsten jeden Tag jagen. Ich habe und hatte immer schon eine große Auswahl an Jacken, doch meist habe ich trotzdem gefroren. Vor allem, weil ich eine „Jacken-offen-trägerin“ bin. Heuer war es nicht so, entweder man nennt es Adulting oder ich hatte einfach Glück mit den Jacken dieser Saison, denn gefroren habe ich kaum und vor allem mit meinem Teddycoat habe ich selbst lange Spaziergänge bei Schnee, Wind und minus 18 Grad.

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Ich selbst sage immer ich hasse den Winter (doch liebe den Schnee) und heuer schaue ich dem Winter aber etwas wehmütig entgegen, man findet halt doch in allem was einem nicht so gut gefällt etwas Wunderschönes. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass ich meinen weichen kuscheligen Mantel jetzt schon vermisse.

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Walking through Winter Wonderland

Walking through Winter Wonderland

Walking through Winter Wonderland

Es passiert nicht sehr oft, dass es in Wien schneit und dann schon gar nicht, dass der Schnee liegen bleibt. Meistens endet es dann in einem riesen Chaos, wo alles gatschig wird und sich riesen Lacken bilden, bei denen man sich beim Überqueren der Straßen die Beine bis zu den Knien nass macht. Autofahrer verlernen das Autofahren und die Öffis fahren gleich gar nicht mehr, da sie immer schon wenn sie nur das Wort „Schnee“ hören, so in Panik ausbrechen, dass gar nichts mehr geht. Abwarten, in wenigen Tagen wird es wahrscheinlich in der Katastrophe enden. Doch solange das noch nicht der Fall ist, kann man nicht genug vom seltenen Schnee in der Großstadt schwärmen. Der schöne weiße Schleier, der sich über die Stadt legt und mich wissen lässt, wieso ich nicht schon lange in den Süden – mit 365 Tagen Sommer – gezogen bin. Der Schnee ist neben den Festen und Feiern das einzige, was ich am Winter mag. Auf Kälte, Wind und dicke Daunenjacken könnte ich auch gut verzichten.

Ab und zu hat es ja schon geschneit, doch wir in der Stadt haben nie sehr lange etwas davon mitbekommen. Dieses Mal mussten wir deswegen mit Jamie raus in die Natur. Ich wollte schließlich wissen, ob Jamie ein kleiner Schneehase ist, oder doch eher eine Frostbeule. Und die Fotos sprechen für sich. Er hatte den Spaß seines Lebens und der für ihn doch hohe Schnee stellte keinerlei Hindernis dar. Dieser Spaziergang durchs „Winter Wonderland“ hat sich aber spätestens zuhause bezahlt gemacht. Ich wusste gar nicht, dass man den kleinen Kerl so auspowern kann – denn er hat gefühlt immer Pfeffer im Hintern.

schnee, schnee, schnee, überall
Jamie im Schnee
Jamie having fun
Wintermood with lot of snow

Outfit

Parka: Primark

Schal: H&M

Pullover: H&M

Turnbeutel: Review

Jeggings: H&M

Boots:

Outfitinspiration für snowy days

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Playing with Jamie in the snow
Winter Wonderland
strolling throug the snow
Schnee in Wien

Shop the Look

 

Übrigens kann ich abseits der vielen Hundezonen in Wien die Tiefauwiese beim Schwarzenbergpark sehr empfehlen. Die Hunde bekommen einen riesen Auslauf. Man kann dabei für sich sein, aber man trifft auch viele andere Spaziergänger, Hunde und deren Besitzer.

 

Winter Essentials

Offiziell ist ja der meteorologische Winterbeginn am 1. Dezember, doch typisch für den Osten Österreichs haben wir bis jetzt noch nicht so viel vom Winter mitbekommen. Aber was sage ich mir immer: Winter is coming! Und wie er gekommen ist! Schon in der Silvesternacht hat es in Wien geschneit, die Temperaturen sind bis auf -8 Grad gesunken und Wien ist zu einem Winterwonderland geworden. Im Dezember ist man noch ganz gut auch ohne Haube und co. ausgekommen, doch sobald es schneit, brauche ich bestimmte Dinge, um diese Zeit zu Überleben. Obwohl ich den Schnee nämlich über alles liebe und mich auch aufs Skifahren, Eislaufen aber vor allem auf das Rodeln freue, bin ich sonst eigentlich das totale Sommerkind.

Hier oben beim Wienerwald bleibt der Schnee zwar meistens etwas länger liegen, doch wer schon einmal in der Stadt war, weiß wie nass, matschig und dreckig es wird, wenn es mal geschneit hat.

Schuhe

Ganz wichtig ist bei dem Wetter das passende Schuhwerk: Egal ob für einen Schneespaziergang oder für die im Matsch ersaufende Stadt, die Fila-Boots sind robust und haben eine dicke Sohle, sodass jede Socke trocken bleibt.

Schal

Kaum wird es Winter und ich trage einen Schal, bekomme ich knotige, filzige Haare im Nacken. Noch unangenehmer wird es, wenn ich dann über meine Mähne noch eine Haube aufsetze. Also trage ich entweder eine Haube und ein leichtes Tuch oder einen dicken Schal. Ich gehe meistens mit dem dicken Schal und da gilt: je dicker, desto besser (denn die Haare haben sowieso verloren)! Denn dann kann ich mit dem Schal auch gut meine Ohren bedecken und auch meine Nase darin verstecken. Egal ob normaler Schal oder Schlauchschal, ich habe in jeder Farbrichtung den passenden Schal.

Handschuhe

Generell leide ich schon an einer sehr trockenen Haut, doch gerade im Winter bekomme ich so trockene Hände, dass ich an den Knöcheln ganz raue und rissige, teilweise sogar blutige Stellen bekomme. Um meine Hände vor den kalten Temperaturen zu schützen, trage ich am liebsten TouchscreenHandschuhe. Gerade wenn ich in der Stadt unterwegs bin und oft mein Handy brauche, sind sie perfekt. Aber auch bei Schneespaziergängen kann ich mit den Handschuhen schnell ein Foto machen, ohne mir die Finger abzufrieren.

Handcreme

Nicht nur die kalten Temperaturen, sondern auch die trockene Heizungsluft bringt meine Haut auf den Händen in Ungleichgewicht. Mein Heiliger Gral ist das Handserum von P2 – tolle Konsistenz, die schnell einzieht, es duftet supertoll und hinterlässt ein seidiges Gefühl auf den Händen. Wann das mal nicht ausreicht, muss das Handkonzentrat von Balea her – es ist sehr reichhaltig und spendet viel Feuchtigkeit.

Wenn dann die Haut doch zu reißen beginnt, benutze ich vor der Handcreme noch ein pflegendes Handpeeling von Rituals um all die abgestorbenen Hautschüppchen abzubekommen.

Pullover

Winterzeit ist nun mal SweaterWeather! Ich trage Pullover in allen Farben, verschiedenste Muster und Größen. Es gibt nichts Besseres als einen großen Pullover zum Reinkuscheln.

Handwärmer

Handwärmer sind das praktischste für kalte Tage. Egal ob bei einem Spaziergang oder auf der Haltestelle wenn die Öffis sich im Schneechaos verspäten – immer in der Handtasche, bei Bedarf knicken und schon werden die Hände warm.

Was sind eure Essentials mit denen ihr den Winter nicht durchstehen könntet?

Erster Schneespaziergang

Ich bin ganz klar ein Sommermädchen! Bei Kälte fühle ich mich wie festgefroren, kann mich kaum von einem Fleck zum nächsten bewegen, bekomme Knieschmerzen und die Haare verfilzen sich im Genick durch Pullis und Schals so sehr, dass man am liebsten zur Schere greifen würde. Klar ich gehe Skifahren und liebe es zu Rodeln – aber dafür reicht es wenn es in den Bergen kalt genug ist, damit der Schnee liegen bleibt.

Trotz dieser vielen Scherereien im Winter – vor allem wenn die ÖBB und die Wiener Linien das Fahren verlernen und der Matsch in Wien bis zu den Knöcheln steht – sobald der erste Schnee fällt, freue ich mich wie ein kleines Kind! Da gehört für mich trotz Kälte der Schneespaziergang einfach dazu. Oft haben wir den Schnee in Wien ja nicht. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum ich mich mit dem Winter nicht anfreunden kann, denn es gibt wirklich nichts Schlimmeres als Schneechaos in der Stadt. Ich gehe super gerne Schneeschaufeln und buddele mich in den Schnee, aber sobald ich an einem Werktag um 5 Uhr auf einem vollen Bahnsteig warten muss, dabei halb erfriere, um dann in eine vollgepresste U-Bahn zu steigen und nicht mehr weiß was ich mir ausziehen soll, um mit dem Schwitzen aufzuhören – das sind dann die Momente, wo ich mir den Sommer herbeisehne.

Hier, am Rande vom Wienerwald, etwas weiter „oben“, sodass der Schnee nicht sofort wegschmilzt, wird die Landschaft wunderschön, so ganz in weiß gekleidet. Da gibt es auch Jahre, wo genug Schnee liegt, um ein Iglo in meiner Größe zu bauen.