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Und es ist nie genug – fernweh und wanderlust

Und es ist nie genug – fernweh und wanderlust

Bei der heurigen Urlaubsplanung machten sich richtige Bad Vibes bemerkbar. Ich hatte schon so starkes Fernweh und gleichzeitig merkte ich, dass es keinen Sinn hatte, sich um einen tollen Urlaub zu bemühen. Immerhin konnte mein Reisejahr 2016 eh nicht mehr getoppt werden. Ich war auf Skiurlaub im wundervollen Schladming, dann ging es ins schöne Prag, nach Bratislava, zum Wandern in Dorfgastein, nach Rumänien zur Verwandtschaft sowie des Öfteren zelten und zum Meer in Kroatien. Zu guter Letzt war ich im Herbst 2016 in meiner Herzensstadt Berlin. Voller Vorfreude plante ich meine Trips für das Jahr 2017. Es sollte auf Skiurlaub, und nach Paris gehen. Ein Wander- und Wellnessurlaub war geplant, sowie eine Rundreise durch Norditalien.

Fernweh nach einer frischen Salzbrise

Doch es hat nicht sollen sein. Selbst in Jesolo haben wir unsere geplanten Ausflüge nach Venedig und Murano abgesagt, da wir das Getummel dem kleinen Hund nicht antun wollten.

Outfitinspo: watermelon-dress

Und es ist nie genug..

Zehn Tage Sonne, Strand und Meer – davon habe ich immer schon geträumt. Einfach mal nur schwimmen und in der Sonne brutzeln. Bis jetzt ging es sich noch nie aus, so lange zu verreisen. Diesmal hat es endlich geklappt – zehn Tage die volle Sonnendröhnung und es ist immer noch nicht genug gewesen.

Sommer: Sonne Strand und Meer
Jesolo Strand

Kein tolles Riesenzimmer mit Badewanne, kein Balkon mit Meerblick, kein toller Infinitypool, keine Ausflüge auf irgendwelchen Yachten. Tja, diese Welt von Bloggern, die von einem Ort zum nächsten fliegen. Wieso probiert man immer, sich zu vergleichen? Ich musste mich selbst zusammenreißen, nicht diesen Urlaub mit meinen Letzten zu vergleichen und somit das was man hat, schlechter zu machen. Selbst vermiesen wir uns die schönen Dinge, die man hat, aufgrund von Dingen, die man nicht hat.

Und es ist nie genug – fernweh und wanderlust
Sonnenaufgang in Jesolo

Ich hatte eine richtig schöne Zeit in Jesolo (obwohl mein Fernweh und meine Wanderlust nur für kurze Zeit gestillt wurden), ich habe echt nette Freunde kennengelernt, habe Jamie zur Wasserratte mutieren erlebt. Ich blieb munter, bis die Wolken wieder lila wurden und habe meine Angst vor dem Schwimmen im Meer überwunden. Wieso denke ich dann ständig daran, wie es hätte sein können, auch x und y gemacht zu haben. Wie traurig ist es, dass Bilder und Videos bekannter Blogger uns eher ein schlechtes Gefühl geben, anstatt zu motivieren, zu inspirieren und dankbar zu sein, für das was man hat. Mal einfach den eigenen Moment genießen und unvergessliche Erinnerungen im Kopf schaffen.

Und es ist nie genug – fernweh und wanderlust
Sommer 2017
Berglandschaft von Schladming mit süßen Goldenretriver

Der etwas andere Skiurlaub – Schladming

Berglandschaft von Schladming mit süßen Goldenretriver

Bevor es richtig warm wird (hoffentlich), und ich den Frühling mit offenen Armen empfange, will ich mit diesem Beitrag den Winter verabschieden.

In der letzten Februarwoche war ich ja auf Skiurlaub in Schladming. Ich bin zwar jedes Jahr Skifahren und bis jetzt immer in Schladming war jedoch bisher immer in Appartements, in denen wir uns selbst versorgen mussten.

Dieses Mal ging es aber in den Schütterhof. Das Besondere an diesem Hotel ist, dass es direkt an der Piste liegt und man sich somit sofort die Ski anschnallen und losdüsen kann ein Luxus, den ich bis jetzt noch nie hatte.

Hotel Schütterhof in Schladming

Leider hatten wir nicht wirklich winterliche Bedingungen, es war sehr warm und Schnee lag gerade mal auf der Piste daneben alles grün. Umso leichter fiel es uns dadurch, am frühen Nachmittag wieder im Hotel zu sein, um den Spa-Bereich richtig auskosten zu können.

Hotel mit Poolaußenbereich sicht auf Piste und Skifahrer

Das Skifahren selbst gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, ich mache es eher meinem Freund zuliebe. Mit was man mich jedoch sehr motivieren kann, ist das gute Essen auf der Hütte. Dort müssen auf jeden Fall Kaiserschmarren, Käsespätzle und das restliche klassische Hüttenessen gegessen werden! Außerdem geht es nach dem Skifahren zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen: eine Runde (oder auch ein paar mehr) Rodeln, was auf der 7 km langen Rodelbahn auf der Hochwurzen wirklich ein Erlebnis ist – da haue ich mich im Gegensatz zum Skifahren nämlich richtig rein!

Aussicht auf der Fageralm
Outfit beim Skifahren

In diesem Skiurlaub war aber alles anders. Im Hotel gab es jeden Tag einen Nachmittagssnack, bei dem im Laufe der Woche eigentlich jede Hütten-Pflichtspeise angeboten wurde. Dadurch war ich in der ganzen Woche lediglich einmal auf der Hütte, um etwas zu trinken (da mir nach einem Rodelsturz etwas schwindelig wurde). Den warmen Temperaturen ist leider vor allem die Rodelbahn zum Opfer gefallen, da diese die ganze Woche über gesperrt war. Sie wurde erst wieder an unserem Abreisetag geöffnet, weshalb wir spontan unsere Liftpässe verlängerten und die Rodelbahn unsicher machten. Das kompensierte wenigstens zum Teil meine Lust aufs Rodeln 🙂 Am Freitag fand der Steirische Schulskitag statt und so haben wir mit einem kleinen gratis Konzert von den Tagträumern den letzten Skitag genossen.

Gratiskonzert bei der Mittelstation in Schladming mit Tagträumer

Alles in allem war es trotzdem ein Skiurlaub den ich so noch nie erlebt habe. Mehr Urlaub als Ski. 😉

Das wirklich köstliche Essen war schon für sich ein Erlebnis wert. In der Früh gab es immer ein leckeres und sehr vielfältiges Buffett, welches mich immer bis zum Nachmittag satt hielt. Die Nachmittagssnacks waren zum dahinschmelzen und haben aus dem Urlaub einen richtigen Skiurlaub für mich gemacht – in Wien gibt es nämlich nicht so leckere Buchteln mit Vanillesauce, und bei den Fleischkrapfen konnte ich mich gar nicht mehr zurück halten. Auch das Abendessen ließ einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Zusätzlich gab es eine Trinkstation bei der man sich die ganze Zeit über Getränke holen konnte.

Auch der Wellnessbereich kann sich sehen lassen! Von Solegrotte, Sauna, Fitnessraum, Massagebett, einer eigenen Teestation, bis hin zum Pool mit Außenbereich, von dem aus man auf Schladming und die schönen Berglandschaft schauen kann.

Wellnessbereich mit Innenpool
Wellnessbereich Innenbereich mit beheizten Liegen
Wellnessbereich mit Teestation
Pool Außenbereich mit sich auf die Berge

Noch mehr Eindrücke:

Entspannen am höchsten Punkt der Fageralm
Im Schnee liegen auf der Fageralm
Im Schnee liegen auf der Fageralm
auf der Hochwurzen beim Rodeln
Berglandschaft im Nebel
Aussicht vom Schütterhof mit Bank und Berge