Recap: Wie war mein Monat als Vollzeitblogger?

Recap: Wie war mein Monat als Vollzeitblogger?

Wie ihr vielleicht nach 28 Tagen mitbekommen habt, habe ich mir für meine Semesterferien, wo ich endlich Zeit hatte, mich voll und ganz meinem Hobby zu widmen, vorgenommen, an jedem Tag zu bloggen. Ist es mir gelungen, bzw. wie ist es mir dabei ergangen? Tja, darüber will ich euch heute in meinem Recap berichten.

Recap: Wie war mein Monat als Vollzeitblogger?

Recap: Wie war mein Monat als Vollzeitblogger?

Wie ist es mir ergangen?

Das regelmäßige Bloggen hat mir unheimlich Spaß gemacht, ich habe einige neue Dinge gelernt, habe mir zu oft mit Photoshop den Kopf zerbrochen und habe gemerkt, wie unheimlich viel Arbeit es ist. Nicht, dass ich es nicht wüsste, doch es ist etwas anderes, zwei Mal die Woche einen Beitrag zu schreiben und sich dafür Zeit zu nehmen, oder es zu schaffen, jeden Tag neuen Content zu bringen. Neben den Beiträgen schreiben (was ich oftmals zuvor auf Papier mache), sitzt man einfach sehr viele Stunden am PC. Die spaßige Angelegenheit nämlich, sich Beiträge, Themen, Outfits zu überlegen, schöne Locations zu finden, alles herrichten und zu shooten, ist zwar sehr zeitaufwändig, kommt mir aber nicht wie Arbeit vor, weil es mir wirklich Freude bereitet. Die Kunst dabei liegt daran, zu schaffen, das Ganze in den Alltag zu integrieren. Am Weg zum Wocheneinkauf vorher shooten, oder auf der Suche nach schönen neuen Locations mit dem Hund Gassi gehen. Der schwere Teil der Arbeit ist es dann, sich hinzusetzen, Bilder zu sortieren, bearbeiten, beschriften, Links suchen und finden und die ganze Arbeit mit WordPress. Für jemanden, der oft tagelang seine Mails nicht checkt, weil ich einfach meinen Laptop nicht einschalten will, war das wirklich eine Herausforderung. Wenn die Augen brennen, weil man es einfach nicht gewohnt ist, so lange in den Bildschirm zu schauen – und da hilft nicht einmal die jahrelange Übung eines Serienjunkies, der gefühlt 8 Stunden am Tag mit bingewatching beschäftigt ist. Aber ich sage euch, wahrscheinlich hätte ich ohne diese Nebenbei-Berieselung keine Stunde vor dem Laptop ausgehalten. Abgesehen davon bringt man echt viel voran, man kann Geschichten erzählen und den Leser auf eine Reise mitnehmen. Es zieht sich ein roter Faden durch, und die Ideen kommen von allein.

Habe ich es geschafft, jeden Tag zu bloggen?

Bis zur Hälfte des Monats war alles noch relativ easy, ich war voller Motivation, hatte Zeit, da die Ferien ja gerade erst begonnen hatten und hatte das Glück, dass ich im Jänner schon einiges vorgeplant hatte. Ich war immer einige Beiträge voraus und hatte nicht großartig viel Stress. Bis es irgendwann einmal dazu kam, dass nun mal der Alltag wieder einbrach. Vieles ist liegen geblieben und meine To-Do Liste für die Ferien war um einiges länger, als nur jeden Tag zu bloggen. Ich hatte Handwerker im Haus, wollte mir wieder einmal Zeit für Freunde nehmen und hatte mir fest vorgenommen, auch mit dem Hund einmal weiter weg zu gehen, als nur bis zur nächsten Hundezone. Vor allem für meine Sportroutine und neuen Ziele wollte ich mir in den Ferien viel Zeit nehmen. Außerdem gehe ich ja auch noch geringfügig arbeiten. Es kam dazu, dass ich immer erst abends Zeit für meinen Laptop fand, obwohl ich jemand bin, der, sobald es dunkel ist, nichts mehr Produktives schafft. Zum Glück standen noch einige Serien auf unserer Must-Watch Liste und ich gewöhnte mir an, bis zwei Uhr nachts zu schreiben. Dies wiederrum führte dazu, dass ich in der Früh einfach nicht vor zehn Uhr in die Gänge kam, mit meinen alltäglichen Arbeiten wurde ich wieder nicht vor abends fertig und es wiederholte sich, dass ich wieder erst nachts zum Bloggen kam. Dank meines Schlafrhythmus habe ich es nicht mehr geschafft, Beiträge vor 21 Uhr online zu stellen, so, dass es mir zu viel wurde und ich eine Pause einlegte. Ich wollte trotzdem nicht mein Vorhaben ganz aufgeben, worauf ich wieder einfach alles liegen ließ und mir dachte „machst du halt zwei Beiträge pro Tag“.

Recap: Wie war mein Monat als Vollzeitblogger?
Erfahrungsbericht nach einem Monat Vollzeitbloggen
Februar To Do Liste
Projekt: jeden Tag ein Blogpost
Desktop Essentials von Frends
Desktop Essentials von Frends

Fazit:

Ich hatte an sechs Tagen keinen Beitrag online gestellt, somit habe ich es nicht geschafft, wie vorgenommen, an jedem Tag zu bloggen. Dadurch, dass ich aber an einigen Tagen zwei Beiträge online stellte, habe ich es auf 25 Beiträge geschafft, also für den Anfang gar nicht so schlecht als Freizeitblogger. Und eine Pause gönnt sich doch jeder einmal. Aber schaut gerne bei meinen letzten Beiträgen vorbei und hinterlasst mir eure Meinungen.

By the Way: Während ich diesen Beitrag gerade schreibe, ist es mittlerweile halb 3 geworden. Ich fühle mich zwar noch nicht müde (ich hatte heute auch untypischerweise einen Kaffee), ich muss aber morgen um 11 Uhr in der Arbeit sein, wollte wegen Sport und co. eigentlich früh aufstehen und denke mir nur gerade „und täglich grüßt das Murmeltier“.

Wie geht es nun weiter?

Alles in allem bleibt mir das „Experiment“ positiv in Erinnerung, denn, wie gesagt, obwohl ich nicht der „ich sitze Stunden vor meinem Laptop“-Typ bin, habe ich einiges gelernt und habe auch noch einiges vor. Ich bin dankbar dafür, dass ich einen Freund habe, der mir jede Frage beantworten kann und mir teilweise bestimmte Schritte in Photoshop und WordPress zum 5. Mal erklärt, da ich es einfach vergesse. Es wird immer besser, ich muss schon immer weniger nachfragen, aber ich habe noch einige technische Projekte (Lightroom, Videobearbeitung, Kameraeinstellungen) vor mir. Meine To-Do Liste für den Februar war wohl zu lang, all diesen Dingen wollte ich nämlich eigentlich an den Kragen gehen, bin nun aber froh, dass der Monat vorbei ist und ich im März endlich Zeit dafür finde. Wie es mit dem Bloggen weitergeht – ob ich nun alle zwei Tage oder an zwei Tagen die Woche Content bringen werde – weiß ich noch nicht. Doch wenn ihr euch bei meinem Newsletter anmeldet (bei dem ihr nur noch heute mit ein wenig Glück etwas gewinnen könnt), werdet ihr meine Pläne bestimmt als Erstes erfahren!

4 Kommentare
  1. Malin
    Malin says:

    Toller Beitrag!
    Ich war letzten Monat auch Vollzeit Blogger…
    Zwar habe ich nicht tagtäglich Beiträge veröffentlicht, aber ich habe Beiträge organisiert und meinen Blog vollkommen umstrukturiert.. Viele Menschen unterschätzen das Ganze, aber dennoch muss ich sagen, dass ich die Zeit auch genossen habe. Endlich habe ich Dinge geschafft, die ich sonst nie berücksichtigen konnte…#
    Liebst, Malin.

    Antworten
  2. Steffi
    Steffi says:

    Ein unglaublich ehrlicher und aufschlussreicher Post!
    Dein Content gefällt mir super und ich werde definitiv nun öfters mal vorbeischauen.
    Mach weiter so, liebe Ines!

    Herzallerliebst
    Steffi von lifeisapresent

    Antworten

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