New Look: kurze Haare

Haarpflegeroutine

Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat – ich habe jetzt kurze Haare. Und zwar ein ganzes Stück kürzer. Bei mir als Langhaar-Mädchen fällt es dann auf, wenn so viel Gewicht abfällt. Dazu aber mehr in diesem Beitrag. Heute möchte ich über meine Haarpflegeroutine erzählen. Trotz der kurzen Haare, hat sich bei meiner Haarpflege nicht so viel geändert. Obwohl ich beim Haare waschen viel weniger Haare habe, hat sich bei der Dauer nicht viel geändert. Denn ich brauche immer noch viel Zeit, da ich einfach recht viele und auch dicke Haare habe.

Haarpflegeroutine – Auf was achte ich?

Haarpflegeroutine

Wichtig ist mir, dass ich gerade bei Shampoo und Spülung auf Silikone verzichte – man klatscht sich eh immer genug in die Haare. Außerdem habe ich seit einigen Jahren mit schuppiger, juckender Kopfhaut zu kämpfen. Mittlerweile habe ich es ganz gut im Griff, da ich einerseits eine Waschtechnik gefunden habe, die meine Schuppen lösen, auf das richtige Shampoo setze und mein Trockenshampoo-Konsum etwas verringert habe.

Produkte:

Kokosöl

Seit fünf Jahren mein All-time Favourite, wenn es um gepflegte Spitzen und smoothe Haare geht, ist Kokosöl. Zirka die Menge eines Teelöffels in den Handflächen erwärmen und in die kompletten Haarlängen einmassieren. Da darf‘s auch schon mal ein bisschen mehr sein. Alles zu einem Pferdeschwanz gebunden und über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Tag die Haare waschen und sie sind weich, gepflegt, haben kein frizz und glänzen. Einfach die perfekte Haarkur, welche ich einmal pro Woche benutze.

Shampoo, Spülung, Kur

Shampoo, Spülung, Kur

Relativ neu verwende ich die Tonerde Absolute – Serie von Elvital und die Produkte haben mich überzeugt: Keine Schuppen, die Kopfhaut fühlt sich an, als könnte sie wieder durchatmen. Die Tonerdemaske verwende ich zirka ein Mal pro Woche, manchmal auch nur alle zwei Wochen – je nachdem, wie viel ich wirklich in meinen Haaren hatte. (Was nicht so oft vorkommt, außer ich brezel mich mal für einen Anlass auf.) Die beiden Shampoos verwende ich abwechselnd, so bekommen meine Haare regelmäßig einmal mehr Pflege, dann werden sie wieder mehr gesäubert. Obwohl das Anti-Schuppen Shampoo in der Benutzungshäufigkeit dann doch überwiegt. Auf Spülung, beziehungsweise Haarkur nach dem Haare waschen, kann ich einfach nicht verzichten, doch da bin ich nicht wählerisch. Oft benutze ich sogar nach der Spülung noch eine Kur.

Übrigens eine weitere Reihe, die ich sehr gerne habe, sind die Shampoos von Swiss o-par, hier vor allem das Teebaumöl und das Tiefenreinigungs Shampoo

Waschtechnik

Haarpflegeroutine mit kurzen Haaren

Ich sagte bereits, ich habe mir eine eigene Technik zugelegt. Auch wenn manche Schritte klar sind, beziehungsweise für den ein oder anderen nichts besonders, habe ich gemerkt, dass ich ohne diese Schritte nach dem Haare waschen sofort mit juckender Kopfhaut zu kämpfen habe. Bevor ich meine Haare shampooniere, mache ich sie nass (oh Wunder, oh Wunder – wer hätte das gedacht?). Bei mir dauert dieser Schritt aber immer einige Minuten. Da ich so dichte Haare habe, dauert es etwas bis auch die Kopfhaut richtig Nass ist. Und wenn das nicht der Fall ist, führt es meist zu Schuppen. Währenddessen dusche ich mich meistens. Mein Shampoo knete ich dann richtig in die Kopfhaut ein. Ich stelle mir vor, ich würde beim Frisör sitzen, während ich mir selbst eine feine Kopfmassage verpasse. Dabei schaue ich, dass ich immer von unten zum Scheitel rauf gehe – ich finde, dann sind meine Haare voluminöser. Bevor ich das Shampoo ausspüle, lasse ich es noch kurz einwirken und rasiere mich in der Zeit oder finde eine andere Beschäftigung. Nach der kurzen Einwirkzeit schäume ich das Shampoo noch einmal richtig auf, bevor es gründlich ausgespült wird. Auch beim Ausspülen knete ich meine Haare, damit das Wasser überall hingelangt. Aus Spülung und Haarkur mache ich meistens keine so große Wissenschaft daraus. Ich wringe meine Haare aus, gebe mir die Spülung in die Spitzen (was bei mir bis 5 Zentimeter unter dem Ansatz ist, seitdem ich so kurze Haare habe), lasse es einwirken und spüle mir die Haare mit derselben Technik wie beim Shampoo aus, nachdem ich die Spülung mit etwas Wasser nochmal gut aufgeschäumt und durchgeknetet habe.

Pflege

Nach dem Waschen kommt dann die richtige Pflege. Eigentlich lasse ich meine Haare so gut wie nie Lufttrocknen, sondern verwende immer einen Föhn. Bevor ich sie föhne, lasse ich sie im Handtuch eingewickelt und nach etwa zehn Minuten noch einige Zeit an der Luft antrocknen. Eine weitere Sache, die ich immer mache, ist, meine Haare kopfüber kräftig durchzuschütteln. So ein kleiner Headbang hat noch nie jemandem geschadet. (Obwohl ich mich einmal ordentlich verletzt hatte, als ich nicht gesehen habe, dass ein Sessel neben mir steht und ich meinen Kopf ordentlich drauf geknallt habe.) Dann kämme ich meine Haare mit dem Tangle Teezer und es folgt die Pflege. Danach trockne ich meine Haare, indem ich mir verschiedene Scheitel ziehe und sie auch vor allem über Kopf trockne. Bringt Volumen ins Haar und ich schaffe es so, überall mit dem Föhn hinzukommen. Eine Sache, die neu dazugekommen ist und bei der ich immer noch schwer am Üben bin, ist das Föhnen mit der Rundbürste, was ich als letzten Schritt mache. Ist gar nicht so einfach, da würde ich mir oftmals eine dritte Hand hinzu wünschen – aber das Ergebnis ist bei den kurzen Haaren einfach viel schöner, wenn die Spitzen nach innen geföhnt sind. Zum Schluss nehme ich meine quasi Ponypartie und klippe sie mir mit einer Spange über den Scheitel, bis ich fertig hergerichtet bin und die Haare zur Gänze abgekühlt sind, denn auch das macht schönes Volumen.

Volumenspray:

Volumen für das Haar

Ins feuchte Haare sprühe ich mir in den Ansatz Volumenspray. Je nach Anlass benutze ich im Alltag das Balea Anti Frizz Volumen Spray, weil es viel leichter ist und bei einem besonderen Anlass das 2 Sexy Big Volume von Got2b

Haaröle:

Pflegende Haaröle

Auch bei den Haarölen wechsle ich je nach Lust und Laune ab. Wenn die Haare besonders Glatt sein sollen, dann kommt das Intensivserum von Balea zum Einsatz. Zufrieden bin ich mit allen drei Produkten (auch da habe ich schon viel ausprobiert), denn selbst bei zwei Pumpstößen wird es nie zu viel, so, dass ich das Gefühl habe meine Haare kleben.

Styling

Stylingprodukte

Mit den langen Haaren war es somit getan – bis auf die vielen Frisuren, die ich gerne getragen habe. Bei den kurzen Haaren greife ich auch öfter wieder zum Glätteisen, dafür wird immer Hitzeschutz verwendet. Außerdem sprühe ich mir dann gerne kopfüber nochmal eine Ladung Volumenspray in die Haare. Als Bürste verwende ich, wie bereits erwähnt, seit Jahren schon den Tangle Teezer. Ich wüsste nicht mehr, wie ich ohne dieser genialen Bürste durch meine Haare kommen würde. Mittlerweile habe ich echt schon einige Ausführungen, auch die kleine Reisegröße, die mich im Alltag in jeder Tasche begleitet.

Trockenshampoo

Trockenshampoo: Colab und Batiste

Obwohl ich mit Trockenshampoo recht sparsam bin, da meine Kopfhaut es nicht so gut verträgt, kann ich ab und an trotzdem nicht darauf verzichten. Neben dem Batiste liebe ich das Colab Trockenshampoo, da das unglaublich tolles Volumen zaubert.

New Look: kurze Haare

Tja, wie ihr merkt steh ich auf Volumen, was die Frisuren angeht und was ich mit meinen Haaren alles machen kann, bin ich noch am Experimentieren – was sind eure liebsten Haarprodukte?

Habt ihr Produktempfehlungen, auf die ihr schwört?

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